Der Weg zu ihrem Traumkamin

Wie entsteht denn eigentlich ein Kamin?

Hier möchten wir Ihnen zeigen, wie Schritt für Schritt aus Ideen, Skizzen, Wünschen und Vorstellungen des Kunden ein einzigartiges Meisterstück entsteht. Dazu erhalten Sie einige Informationen zu den verwendeten Materialien.

 

 

Am Anfang steht die maßstabsgetreue 3D-Planung. Hier steht der Traumkamin schon in Ihren 4 Wänden.
Am Anfang steht die maßstabsgetreue 3D-Planung. Hier steht der Traumkamin schon in Ihren 4 Wänden.

Entsprechend den räumlichen Gegebenheiten und Ihren Wünschen erhalten Sie von uns eine 3D-CAD Planung. Sie wählen Ihre bevorzugte Kachelglasur anhand von Kachelmustern aus. Anhand der 3D-Planung können Sie den neuen Kamin schon einmal in ihrem Heim geniessen.

Erstellung der externen Verbrennungsluftzuführung
Erstellung der externen Verbrennungsluftzuführung
  • Als Erstes wird das tragfähige Fundament vorbereitet und die externe Verbrennungsluftzufuhr (z.B. aus dem Treppenhaus, Keller) hergestellt.
Die angrenzenden Wandflächenden müssen in ausreichender Stärke mit geeigneter Dämmung verkleidet werden.
Die angrenzenden Wandflächenden müssen in ausreichender Stärke mit geeigneter Dämmung verkleidet werden.
  • Das Fundament und die Wandflächen werden aus Brandschutzgründen mit starken Dämmplatten versehen.
  • Nach der Erstellung der Kernbohrung in den Schornstein kann das Rohrfutter eingesetzt und abgedichtet werden.
  • Der Sockel des Kamins entsteht. Hierfür sollten nur hitzebeständige und idealerweise speichernde Materialen wie Schamotte und Ziegel eingesetzt werden. Porenbetonsteine (Gasbeton) sollten in Warmbereichen von Kaminen und Kachelöfen ausdrücklich nicht verwendet werden. Die porösen Materialen entsprechen nicht dem Stand der Technik und halten den enormen Wärmebelastungen auf Dauer nicht Stand (Zersetzungserscheinungen). Die Verwedung in abgemauerten Kaltbereichen ist dagegen möglich.
  • Aufgrund der tragenden Eigenschaft des Sockels wurden hier Ziegelsteine verwendet. Außerdem begünstigt die Masse der Ziegelsteine die Wärmespeicherfähigkeit des gesamten Kamins.
Das tragfähige Gerüst der späteren Sitzbank besteht aus Ziegelplatten (Hourdisplatten)
Das tragfähige Gerüst der späteren Sitzbank besteht aus Ziegelplatten (Hourdisplatten)
  • Der Kamineinsatz wird in seiner endgültigen Position fixiert und der untere Sockel fertiggemauert.
  • Die Auflagefläche für die spätere Sitzbank wird aus sog. Hourdisplatten hergestellt. Das sind druckstabile, hohle Ziegeltonplatten welche sich hervorragend für die Niedertemperaturbereiche am Ofen eignen.
Anbringen der großformatigen Sitzbankkeramik, Aufmauern der Strahlungsflächen aus Schamotte, Verbinden des Abgasstutzens mit dem Schornstein
Anbringen der großformatigen Sitzbankkeramik, Aufmauern der Strahlungsflächen aus Schamotte, Verbinden des Abgasstutzens mit dem Schornstein
  • Jetzt können die Strahlungsflächen des Kamins aus großformatigen Schamotteplatten hergestellt werden.
  • Die Schamotteplatten werden mit einem hitzebeständigen, faserverstärktem Ofenbaumörtel verklebt. Dieser Mörtel hält problemlos Temperaturen bis 1200°C stand.
  • Die Sitzbankkeramik wird auf den tragenden Hourdisplatten angebracht.
Der Kamineinsatz wird an den Schornstein angeschlossen.
Der Kamineinsatz wird an den Schornstein angeschlossen.
  • Bevor die Strahlungsflächen des Kamins geschlossen werden wird das Rauchgasrohr des Kamineinsatzes mit dem Schornstein verbunden.
  • Die einzelnen Rohrstücke werden durch Schellen mit Dichtband abgedichtet.
Die Welle der Drosselklappe wird angebracht.
Die Welle der Drosselklappe wird angebracht.
  • Die Welle der Drosselklappe wird angebracht. Diese kann über einen Drehschalter an der Außenseite des Kamins betätigt werden.
  • Die Klappe ist beim Kaltstarts des Kamins vorteilhaft.
Die Strahlungsflächen aus Schamotte werden fertiggestellt.
Die Strahlungsflächen aus Schamotte werden fertiggestellt.
  • Die empfindliche Keramik-Sitzbank sollte gut geschützt werden.
  • Genauso wie die große Sichtscheibe
  • Nachdem alle Arbeiten im Inneren des Kamins erledigt sind, können die restlichen Schichten der Strahlungsflächen aufgebaut werden.
Anbringung der Großformat-Keramik-Verkleidung.
Anbringung der Großformat-Keramik-Verkleidung.
  • Im Inneren des Ofens wird die Zwischendecke eingezogen.
  • Die Strahlungswand wird fertiggestellt.
  • Endlich kann die Großformatkeramik angebracht werden. Die großen Kachelplatten werden ebenfalls mit hitzebeständigem Haftmörtel verklebt, perfekter Halt garantiert.
Armierungsputz, Armierungsgewebe und Hafnerputz bilden die Außenschicht.
Armierungsputz, Armierungsgewebe und Hafnerputz bilden die Außenschicht.
  • Es wird ein spezielles Glasfaser-Armierungsgewebe aufgebracht damit später beim Erwärmen des Ofens (Ausdehnung) keine Risse im Putz entstehen. Das Gewebe wird in den Armierungsputz eingebettet.
  • Der Kamin kann nun mit Ofenputz verputzt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass nur mineralische, hitzebeständige Putze ohne Kunststoffanteile verwendet werden.
  • Ein Abkleben der empfindlichen Keramikflächen ist unerlässlich.
Der fachgerechte Aufbau durch einen Kachelofenbauer garantiert Qualität und Freude an Ihrem Ofen. Ein Leben lang.
Der fachgerechte Aufbau durch einen Kachelofenbauer garantiert Qualität und Freude an Ihrem Ofen. Ein Leben lang.
  • Der Ofen ist fertig.
  • Je nach Kundenwunsch ist eine farbliche Gestaltung der Putzflächen mit mineralischen Farben/Anstrichen problemlos möglich.
  • Der Feuertaufe mit den Kundem und dem Ofenbauer steht nichts mehr im Wege.
  • Wir wünschen unseren Kunden viel Freude mit ihrem neuen Kamin.

 

hier erfahren sie mehr über diesen Kamin

 

 

Ofenbau - und Fliesenfachgeschäft

Frank Dressel

 

Richard-Rentsch-Straße 109a

09569 Oederan / OT Görbersdorf

 

info@dressel-kamine.de

Tel.: 037292/5 99-60

Fax: 037292/5 99-66

 

Öffnungszeiten:

 

Montag und Dienstag

 

von 16:00 bis 20:00 Uhr

 

und natürlich jederzeit

nach telefonischer Vereinbarung